Dacia Striker 2026

Dacia Striker 2026 Volks-Kombi ab unter 25.000 Euro

3:40 Min.

Erste Bilder und Informationen zum neuen Dacia Striker.

Die Geschichte von Dacia unter Renault-Regie begann 2005 mit dem ersten Logan, der als „5.000-Euro-Auto“ konzipiert wurde. Die Rolle war klar: Marke und Modell sollten Basismobilität liefern, zu Beginn vor allem in Ländern ohne gesättigten Markt. Bei uns kam die kleine Stufenhecklimousine mit ABS und Airbag auf den Markt, der angekündigte Preis konnte nicht ganz gehalten werden. Mit 7.200 Euro war der Logan aber dennoch ein wahrer Preisbrecher.

Dacia will den Kombi-Markt erobern

Seitdem hat sich die Marke Dacia rasant weiterentwickelt. Mittlerweile wird keine im Konzern abgelegte Alt-Technik aufgetragen. Die CMF-B-Plattform, die alle aktuellen Dacia-Baureihen als technische Basis nutzen, entspricht der Architektur von Renault Clio, Captur und Symbioz. Der Kleinwagen Dacia Sandero wechselt sich mit dem Clio regelmäßig an der Spitze der europäischen Verkaufs-Statistik ab, ist auch bei den Privatkunden klarer Bestseller.

Neben dem Sandero ist auch das SUV Dacia Duster eine Erfolgsgeschichte, die mit dem Bigster aktuell im Segment der Kompakt-SUV um etablierte Konkurrenten wie VW Tiguan und Co. wiederholt wird. Mit der Größe der Fahrzeuge steigen auch die Ambitionen der Dacia-Strategen. Sie wollen einen schwarzen Fleck in der automobilen Landschaft füllen, den Skoda in den Augen mancher Kunden hinterlassen hat: Der Skoda Octavia Combi, die eierlegende Wollmilchsau unter den Autos, ist über die Jahre nicht nur technisch, sondern auch preislich, stetig weiter nach oben gerutscht. Dacia sieht die Zeit reif, diese Lücke mit einem „Lifestyle-Kombi“ zu füllen, „der die Regeln bricht“. Im Rahmen einer Präsentation zu „futuREady“, der neuen Strategie der Renault Group mit ihren Marken Alpine, Dacia und Renault, wurde jetzt das Design des neuen Modells erstmals gezeigt. Der Name des Kombis: Dacia Striker.

Der Striker wird die oben erwähnte Plattform nutzen und mit einer Länge von 4,62 Metern etwas länger als der Bigster, aber mit seiner Kombi-Karosserie deutlich flacher bauen. Auch die Antriebstechnik wird mutmaßlich aus dem Konzernregal entnommen. Das Topmodell dürfte den Hybrid 155 genannten Vollhybrid-Antrieb unter der Haube haben. Außerdem hat Dacia bereits den Allrad-Hybrid mit Dreizylinder-Benziner und elektrischer Hinterachse sowie eine Variante mit LPG-Antrieb, bei Dacia eco-G genannt, angekündigt.

Beim Design des Striker fallen die LED-Elemente mit horizontalen und vertikalen Streifen auf. Auf den ersten Fotos erinnert das Modell aus machen Perspektiven an den neuen Kia K4 Kombi. Im Gegensatz zu Duster und Bigster kann man beim Striker auch die hinteren Türen über solide Bügeltürgriffe öffnen. Das bringt im Alltag nicht nur mehr Komfort, sondern auch mehr Sicherheit im Falls eines Unfalls.

Im Juni sollen mehr Details zum Dacia Striker verraten werden, dann dürfte es wohl auch Bilder vom Innenraum geben. Wir rechnen mit einer Markteinführung des Dacia Striker vor Ende des Jahres, das Serienmodell dürfte im Oktober in Paris seine Messepremiere feiern. Dann gibt es nicht nur eine weitere Dacia-Baureihe, sondern auch einen legitimen Nachfolger des eingestellten Renault Megane Grandtour mit Vebrennungsmotor.

Fazit

Einen Blick in den Innenraum des Striker gewährt Dacia noch nicht.

Dacia Striker ist der Name des neuen Kombis, den die Renault-Tochter in diesem Jahr auf den Markt bringen wird. Er wird die CMF-B-Plattform nutzen, die auch die technische Basis für die anderen Modelle der Marke bis hin zum SUV Bigster ist. Stärkster Widersacher am Markt wird wohl der Skoda Octavia Combi, den der Dacia Striker beim Preis deutlich unterbieten wird. Für das Basismodell ist ein Einstieg bei unter 25.000 Euro geplant.

Im Video: Dacia Bigster Hybrid 155

Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller (2), Bernd Conrad (3)